Kaliumleitfähigkeit
Kaliumleitfähigkeit bezeichnet die Fähigkeit der Zellmembran, Kaliumionen durch Kaliumkanäle hindurch zu leiten. Sie wird üblicherweise mit g_K abgekürzt und ist ein wesentlicher Bestandteil der Gesamtmembranleitfähigkeit, die sich aus dem additiven Beitrag verschiedener Ionenkanäle ergibt. Über K+-Kanäle erfolgt der Transport von Kalium und bildet damit einen zentralen Faktor bei der Bestimmung des Membranpotentials.
Zu den relevanten Kanälen zählen leak-K+ Kanäle, spannungsabhängige Kv-Kanäle und Inward-Rectifier-Kanäle (Kir). Diese Kanäle liefern zusammen
Regulation: g_K hängt vom Kanaltyp, von der Expression und dem Zustand der Kanäle, von Gate-Mechanismen, sowie
Messung und Bedeutung: Die Kaliumleitfähigkeit wird häufig durch Patch-Clamp-Messungen im Voltage-Clamp bestimmt und in Modellen wie
Klinische Relevanz: Veränderungen der Kaliumleitfähigkeit beeinflussen Ruhepotential, Reizschwelle, Refraktärzeit und Repolarisation und können zu Arrhythmien oder