Kalibrierverfahrensweg
Kalibrierverfahrensweg bezeichnet in der Messtechnik den dokumentierten Ablauf, der festlegt, wie ein Messgerät kalibriert wird. Er umfasst die verwendeten Kalibrierverfahren, die Referenzstandards, die Messaufbauten, die Umweltbedingungen, die Bewertungs- und Freigabekriterien sowie die Erfassung von Nachweisen. Ziel ist die Rückführung der Messergebnisse auf bekannte Standards, die Gewährleistung von Messgenauigkeit, Reproduzierbarkeit und Nachprüfbarkeit sowie die Erfüllung von Qualitäts- und Compliance-Anforderungen.
Zu den typischen Bestandteilen gehören: Kalibrierplan, Kalibrierprotokoll, Referenz- bzw. Prüfmittel, Umgebungsparameter, Messmethoden, Messgrößen, Messunsicherheit, Akzeptanzkriterien, Abweichungs-
Der Ablauf umfasst Planung und Freigabe, Identifikation des Kalibriergegenstands, Vorbereitung der Messungen, Durchführung der Messungen mit
Der Kalibrierverfahrensweg steht in engem Zusammenhang mit Normen wie ISO/IEC 17025 und ISO 9001 sowie nationalen
Beispiel: In einem Kalibrierlabor wird ein Messschieber gemäß dem Kalibrierverfahrensweg mit Kalibrierstandards bei konstanter Temperatur kalibriert;