Interoperabilitätsvereinbarungen
Interoperabilitätsvereinbarungen sind formale Absprachen zwischen Organisationen, Institutionen oder Behörden, die darauf abzielen, die Interoperabilität von IT-Systemen, Geschäftsprozessen und Datenaustausch sicherzustellen. Sie definieren gemeinsame Ziele, Verantwortlichkeiten und Anforderungen, damit Systeme und Dienste fachlich, semantisch und technisch zusammenarbeiten können.
Zu den typischen Inhalten gehören festgelegte Standards und Formate, API-Schnittstellen, Datenmodelle, Sicherheits- und Datenschutzanforderungen, Rollen- und
Auf europäischer Ebene spielen Interoperabilitätsrahmenwerke wie der European Interoperability Framework (EIF) eine zentrale Rolle; sie helfen
Herausforderungen betreffen unterschiedliche Rechtsrahmen, Datenschutzvorgaben, Datenhoheit, Kosten, Kompatibilitätsprobleme von Altsystemen sowie die Gefahr von Vendor Lock-in.
Der Nutzen liegt in besseren grenzüberschreitenden Diensten, erhöhter Datennutzung, Effizienzsteigerungen und einer nachhaltigeren, kostenbewussten Digitalisierungsstrategie.