Inflektionsformen
Inflektionsformen sind die grammatischen Varianten eines Wortes, die durch Flexion erzeugt werden. Sie dienen dazu, Merkmale wie Kasus, Numerus, Genus, Tempus, Modus, Person und Stil zu kennzeichnen und die Wortform an die syntaktische Funktion im Satz anzupassen. In vielen Sprachen bildet die Inflection Paradigmen, also systematische Verbundformen, die zusammengehören. Je nach Sprache kann die Inflektion stark oder schwach ausgeprägt sein, fusional, agglutinativ oder isolierend organisiert sein.
Ein gängiges Beispiel sind Substantive im Deutschen. Das Nomen dekliniert nach Kasus und Numerus: Nominativ Singular:
Verben zeigen Inflektionsformen in Person, Numerus, Tempus, Modus und Stimme. Beispiele: Present: ich gehe, du gehst,
Adjektive und Pronomen besitzen eigene Inflektionsparadigmen, oft abhängig davon, ob und welches Determinerwort das Substantiv begleitet.