Hydratbildung
Hydratbildung bezeichnet in der Chemie den Prozess, bei dem sich ein Stoff mit Wasser zu einem Hydrat verbindet. Hydrate sind Verbindungen, in deren Kristallstruktur Wasser als Wasser der Hydratation eingebunden ist. Der eingelagerte Wasserkörper kann die physikalischen Eigenschaften wie Löslichkeit, Dichte oder Farbe beeinflussen.
Formation und Bedingungen: Hydratbildung tritt auf, wenn Wasser in das Kristallgitter eindringt oder aus wässrigen Lösungen
Beispiele: Typische hydratisierte Salzverbindungen sind CuSO4·5H2O, MgSO4·7H2O, CaSO4·2H2O (Gips) sowie Na2SO4·10H2O (Glaubersalz). Bei Salzen mit Hygroskopie
Anwendung und Bedeutung: Hydrate spielen eine Rolle in der Lagerung und Handhabung von Chemikalien, in der
Messung und Struktur: Die Bestimmung des Wassergehalts erfolgt oft durch TGA (Thermogravimetrische Analyse) und DSC (Differenzkalorimetrie).