Hautallergien
Hautallergien bezeichnet eine Gruppe von Überempfindlichkeitsreaktionen der Haut, die durch Kontakt mit Allergenen oder anderen Reizen ausgelöst werden. Zu den häufigsten Formen gehören Kontaktdermatitis (allergische und irritative), atopische Dermatitis, Urtikaria sowie medikamenten- oder lichtinduzierte Reaktionen. Typische Beschwerden sind Juckreiz, Rötung, Schuppung und in manchen Fällen Bläschen oder Quaddeln.
Ursachen und Mechanismen umfassen genetische Prädisposition, eine gestörte Hautbarriere (beispielsweise FLG-Mutationen bei atopischer Dermatitis) sowie Umweltfaktoren.
Diagnose erfolgt aus Anamnese und klinischem Befund. Zur Abklärung von Kontaktallergien kommen Patch-Tests zum Einsatz; akute
Behandlung zielt auf Auslöservermeidung und Hautbarrierestärkung. Regelmäßige Emollientien, topische Kortikosteroide oder Calcineurin-Inhibitoren kommen bei Entzündungsschüben zum
Prognose und Epidemiologie: Hautallergien sind häufig und oft chronisch oder wiederkehrend. Atopische Dermatitis tritt besonders bei