Grenzfestlegung
Grenzfestlegung ist der völkerrechtliche Prozess, durch den die genaue Lage und der Rechtsstatus einer Staatsgrenze verbindlich festgelegt werden. Sie umfasst in der Regel zwei zusammenhängende Phasen: die Delimitation, die rechtliche Festlegung des Grenzverlaufs in Verträgen und Karten, und die anschließende Demarkation oder Abgrenzung, die die Grenzlinie im Gelände sichtbar macht.
Der Prozess beginnt mit bilateralen oder multilateralen Verhandlungen und kann durch Schlichtung, Schiedsgerichtsbarkeit oder Gerichtsentscheidungen beendet
Der rechtliche Rahmen basiert auf dem Völkerrecht, Gewohnheitsrecht und vertraglichen Abkommen. Grundsätze wie uti possidetis (Wahrung
Grenzfestlegung ist zentral für Souveränität, territoriale Integrität, Grenzregime, Ressourcennutzung und Migration. Beispiele finden sich in vielen