Fistelbildung
Fistelbildung bezeichnet das Entstehen eines krankhaften, kanalartigen Verbindungs- oder Gangsystems zwischen zwei meist benachbarten Hohlorganen oder zwischen einem Hohlorgan und der Haut. Fistelgänge sind von Epithel ausgekleidet oder bestehen aus Granulationsgewebe. Sie entstehen häufig infolge chronischer Entzündungen, Infektionen, Traumata oder malignen Erkrankungen und führen zu anhaltender Sekretion, Infektionen und funktionellen Einschränkungen.
Zu den häufigsten Formen zählen anorektale Fisteln, biliäre Fisteln sowie vesikovaginale Fisteln. Weitere Typen umfassen enterocutane
Die Entstehung erfolgt typischerweise durch initiale Entzündung oder Abszessbildung. Der Abszess öffnet sich zur Haut oder
Typische Symptome hängen von der Lokalisation ab. Anorektale Fisteln verursachen wiederkehrende Absonderung aus dem Analkanal, Geruch,
Diagnostik erfolgt durch Anamnese, körperliche Untersuchung und bildgebende Verfahren wie MRT des Beckens, Fistulographie, CT oder
Prognose und Prävention variieren je nach Ort und Ursache. Frühzeitige Behandlung, Kontrolle der Grunderkrankung und gute