Fingerdruck
Fingerdruck bezeichnet das charakteristische Muster der Hautrillen auf der Fingerkuppe, das beim Druck eines Fingers auf eine Oberfläche entsteht oder hinterlassen wird. In der Biometrie wird damit oft die unverwechselbare Hautzeichnung gemeint, die als Identifikationsmerkmal dient. Das Muster besteht aus Rillen, Bögen und Minutienpunkten, die sich in verschiedene Grundformen einteilen lassen.
Die häufigsten Musterklassen sind Schlaufen (Loops), Wirbel (Whorls) und Bögen (Arches). Die individuelle Identität ergibt sich
Erfassung und Analyse erfolgen sowohl durch herkömmliche Tintenabdrücke als auch durch moderne berührungslose oder berührungsbasierte Sensorsysteme.
Anwendungen finden sich in der Forensik, der Sicherheits- und Zugriffskontrolle sowie in Alltagsgeräten wie Smartphones und
Historisch gehört die Fingerabdruckidentifikation zu den früh etablierten biometrischen Methoden. In der späten Moderne wurde sie