Festkörperphasen
Festkörperphasen sind Stabilitätszustände von Feststoffen, die sich durch charakteristische Strukturen und physikalische Eigenschaften unterscheiden. In Festkörpern gilt oft eine langreichweitige Ordnung, entweder in regelmäßigen Kristallgittern oder in unordentlichen, amorphen Strukturen. Kristalline Phasen weisen eine periodische Anordnung der Atome auf, amorphe Phasen fehlen diese Langreichweite. Die Eigenschaften der Festkörperphase ergeben sich aus Gitterstruktur, Molekül- oder Atomarrangement, Temperatur, Druck und chemischer Zusammensetzung.
Kristalline Phasen können weiter in verschiedene Kristallsysteme und Raumgitter (Bravais-Gitter) unterteilt werden. Substanzen können polymorph sein,
Amorphe Feststoffe wie Glas oder einige Polymere besitzen keine Langreichweitordnung; sie zeigen oft eine glasartige Struktur
Die Charakterisierung von Festkörperphasen erfolgt durch Techniken wie Röntgenbeugung, Elektronenmikroskopie, Spektroskopie und Kalorimetrie. Das Verständnis der