Festkörperbatterien
Festkörperbatterien sind wiederaufladbare Energiespeicher, in denen der herkömmliche flüssige Elektrolyt durch einen Festkörpelelektrolyten ersetzt wird. Dieser Elektrolyt leitet Lithiumionen zwischen Anode und Kathode, wodurch der Aufbau meist als all-solid-state-Variante bezeichnet wird. Festkörpelektrolyte können keramisch, glasartig oder polymerbasiert sein.
In der Praxis setzt sich die Batterie aus einer Anode, einem Festkörpelektrolyten und einer Kathode zusammen.
Vorteile: Höhere Sicherheit dank fehlendem flüssigen, brennbaren Elektrolyten; Potenzial für höhere Energiedichte durch Lithium-Metall-Anoden; breiterer elektrochemischer
Herausforderungen: Herstellungskosten, Skalierbarkeit, Reproduzierbarkeit; hohe Interfacialresistanzen; Materialkompatibilität; mechanische Eigenschaften der Festkörpelektrolyten; Langzeitstabilität und Zykluslebensdauer; derzeitige
Status: Weltweite Forschung, Prototypen in Fahrzeugen und Elektronik; viele Industriepartner verfolgen Pilotprojekte; kommerzielle All-Solid-State-Batterien sind noch