Faszienbeziehungen
Faszienbeziehungen bezeichnet die vernetzte Gesamtheit der faszialen Strukturen im menschlichen Körper, durch die Gewebe wie Muskeln, Knochen, Organe, Nerven und Blutgefäße über Kontinuitäten miteinander verbunden sind. Diese Verbindungen gehen weit über einzelne Muskelfasern oder Muskelgruppen hinaus und ermöglichen räumliche Koordination von Bewegungen sowie die Aufrechterhaltung von Haltung und Gleichgewicht.
Anatomisch besteht das Fasziensystem aus der Oberflächenfaszie (subkutanes Bindegewebe), der tiefen Faszie um Muskeln und Muskelbündel,
Faszienbeziehungen beschreiben die funktionale Kontinuität dieses Netzes. Über myofasziale Linien lassen sich Verbindungen über längere Strecken
Klinisch spielen Faszienbeziehungen eine Rolle bei Schmerz, Haltungsstörungen und Rehabilitation. Einschränkungen der fasziellen Mobilität können Bewegungseinschränkungen,
Forschung zu Faszienbeziehungen betont die Kontinuität des Netzes, doch die Terminologie und Evidenzlage variiert. Die Faszie