Farbmodulen
Farbmodulen sind standardisierte Bausteine zur Beschreibung von Farben in digitalen Design- und Druckprozessen. Jedes Modul fasst einen konkreten Farbwert zusammen samt relevanten Metadaten und Repräsentationen in mehreren Farbräumen. Ziel ist eine konsistente Farbwiedergabe über Geräte, Medien und Prozesse hinweg.
Aufbau und Inhalte: Typischerweise enthält ein Farbmodul eine eindeutige Kennung, eine Bezeichnung sowie Profilinformationen (z. B.
Funktionen: Farbmodulen ermöglichen eine device- und medienunabhängige Wiedergabe, erleichtern die Erstellung von Markenpaletten und Designsystemen und
Anwendungen: In Branding, Grafikdesign, Druckvorstufe, Textil- und Produktentwicklung, 3D-Rendering sowie in digitalen Designsystemen dienen Farbmodulen als
Verwaltung: Farbmodulen werden in Farbmanagement-Systemen geführt. Sie können versioniert, validiert und in Projekten verknüpft werden. Der
Begriffe und Abgrenzung: Farbmodulen unterscheiden sich von bloßen Farbpaletten, indem sie neben Werten auch Repräsentationen, Profile
Siehe auch: Farbmanagement, ICC-Profil, Farbprofil, Metamerie, Farbraum.