Entwässerungsgräben
Entwässerungsgräben sind künstlich angelegte Wasserläufe zur Ableitung überschüssigen Bodengewässers. Sie dienen der Entwässerung land- und forstwirtschaftlich genutzter Flächen, verhindern Staunässe, verbessern die Bodenstruktur und schützen Bauwerke sowie Straßen vor Überflutung. In vielen Regionen ergänzen sie natürliche Gewässer und bilden Teil einer übergeordneten Meliorations- oder Wasserwirtschaftsstruktur.
Konstruktion und Funktionsweise: Entwässerungsgräben verlaufen längs durch Felder oder Nutzflächen und entwässern durch Hang- oder Untergrundgefälle.
Typen und Ausstattung: Typisch sind offene Entwässerungsgräben, die mit Uferbefestigungen, Einläufen, Schächten und Durchlässen ausgerüstet sind.
Wartung und Betrieb: Regelmäßige Reinigung von Sediment, Unkraut- und Baumbeseitigung, Prüfung von Einläufen und Abflüssen sowie
Bedeutung und Umweltaspekte: Entwässerungsgräben beeinflussen Grund- und Oberflächenwasserführung, Nährstofftransport und Ökosysteme. Ihre Planung und Pflege erfolgt