Emergenzeffekte
Emergenzeffekte, auch Emergenz genannt, beschreiben Eigenschaften oder Verhaltensweisen von Gesamtsystemen, die aus den Interaktionen der Teile entstehen und deren Merkmale sich nicht einfach aus den Eigenschaften der Einzelteile ableiten lassen. Man unterscheidet meist zwischen schwacher Emergenz (weak emergence), bei der Makroverhalten prinzipiell erklärbar, aber nur durch komplexe Modelle vorherzusagen ist, und starker Emergenz (strong emergence), bei der Makromerkmale neuartige Eigenschaften besitzen, die sich keiner Reduktion auf die Bausteine unterordnen lassen.
Vorkommen: Emergenz tritt in vielen Bereichen auf, insbesondere in komplexen Systemen der Biologie, Physik, Sozial- und
Methoden: Die Untersuchung erfolgt oft durch agentenbasierte Modelle, zelluläre Automaten, Netzwerkanalysen und Simulationen. Theoretische Ansätze verbinden
Folgen: Emergenz hilft, Makroregularitäten zu verstehen, die aus einfachen Interaktionen entstehen. Sie beeinflusst das Design robuster