EigenvektorZentralität
Die EigenvektorZentralität ist ein Maß für den Einfluss eines Knotens in einem Netzwerk, das darauf basiert, dass Verbindungen zu bereits zentralen Knoten stärker gewichtet werden. Formal ergibt sich die Zentralität aus dem Haupt-Eigenvektor der Adjazenzmatrix A des Netzwerks. Es gilt Ac = λ1 c, wobei λ1 der größte Eigenwert von A ist und c der zugehörige Eigenvektor. Die i-te Komponente c_i dient als Zentralitätswert des Knotens i. Bei zusammenhängenden, nicht negativen Adjazenzmatrizen existiert gemäß dem Perron-Frobenius-Theorem eine eindeutige, nichtnegative Lösung; die Werte werden üblicherweise normiert (z. B. so, dass die Summe der Komponenten 1 ergibt).
Berechnung und Interpretation erfolgt typischerweise durch die Potenziteration: Startvektor x mit gleichen Einträgen, wiederholte Multiplikation mit
Besonderheiten und Einschränkungen: EigenvektorZentralität setzt nichtnegative Einträge in A voraus, damit das Perron-Vektorprinzip greift. In nicht
Beziehungen zu anderen Maßzahlen: Katz-Zentralität generalisiert die Idee über alle Weglängen mit Dämpfung, PageRank ist eine