Eichtheorien
Eichtheorien, auch Gaugetheorien genannt, sind fundamentale physikalische Theorien, die auf lokalen Symmetrien beruhen. Die zentrale Idee ist, dass die Gesetze der Natur unverändert bleiben, wenn Felder an jedem Punkt des Raums zeitlich und räumlich verschieden transformiert werden. Um diese lokale Symmetrie zu wahren, führt man Eichfelder ein, die sich wie Verbindungsfelder verhalten und die Ableitungen der Felder so modifizieren, dass die Theorie invariant bleibt. Die Wechselwirkungen entstehen durch den Austausch dieser Eichbosonen.
Mathematisch lassen sich Eichtheorien am formaleren Konzept der Eichbündel beschreiben. Das Feld A_mu fungiert als Eichpotenzial,
Eichtheorien unterscheiden sich durch die zugrunde liegende Symmetriegruppe. Abelsche Theorien wie U(1) entsprechen der Elektromagnetismus-Theorie, Nicht-Abelsche
Beispiele und Bedeutung: Die Quantenelektrodynamik (QED) und die Quantenchromodynamik (QCD) gehören zu den erfolgreichsten Eichtheorien. Das