Echtzeitüberwachung
Echtzeitüberwachung bezeichnet die kontinuierliche Erfassung, Verarbeitung und Auswertung von Daten in nahezu Echtzeit, um zeitnah auf Ereignisse zu reagieren. Ziel ist es, Anomalien früh zu erkennen, Prozesse zu steuern und die Verfügbarkeit sowie Sicherheit von Systemen zu verbessern. Von verzögertem Monitoring unterscheidet sie sich durch minimale Latenz und deterministische Reaktionszeiten.
Typische Anwendungsbereiche sind IT- und Netzwerkkontrolle (Server- und Netzwerkauslastung, Verfügbarkeit), industrielle Automatisierung (Sensoren, Maschinenzustand, Prozessparameter), Gesundheitswesen
Architektur: Sensoren und Edge-Geräte sammeln Daten, Gateways leiten sie weiter, und zentrale Plattformen verarbeiten sie in
Herausforderungen sind geringe Latenz, Skalierbarkeit, Datenqualität und Fehlalarmquoten, Netzwerkunterbrechungen sowie Sicherheits- und Datenschutzaspekte. Betrieb und Wartung
Sicherheit und Governance umfassen Zugriffskontrollen, Verschlüsselung, Audit-Logs und Compliance mit relevanten Vorschriften wie DSGVO. Datenschutzfreundliche Gestaltung
Zukünftige Entwicklungen umfassen Edge-Intelligenz, maschinelles Lernen zur Anomalieerkennung, standardisierte Protokolle und geringere Latenz durch 5G/Low-Latency-Netze. Interoperabilität