Durchzugslebensräume
Durchzugslebensräume bezeichnet Landschaftsbereiche, die von mobilen Arten vorübergehend genutzt werden, um Zwischenräume zwischen dauerhaften Kernlebensräumen zu überbrücken. Der Begriff findet sich in der Landschaftsökologie und betont die zeitlich begrenzte Funktion solcher Habitaten während Migration, Durchzug oder Ausbreitung.
Charakteristika der Durchzugslebensräume sind ihre räumliche Verteilung, oft geringe Größe, hohe Vernetzungsdichte und eine zeitlich variierende
Funktionen umfassen Stopover- und Zwischenzustiegsplätze, Bewegungs- oder Korridorfunktionen sowie zeitweilige Refugien. Sie erleichtern längere Distanzen, fördern
Für Schutz und Management bedeuten Durchzugslebensräume besondere Anforderungen an Vernetzung und Landschaftsgestaltung. Erhalt oder Wiederherstellung von
In der Forschung kommen Landscape-Connectivity-Analysen, Telemetrie, Markierung, Genetik sowie Fernerkundung und GIS-basierte Netzwerkanalysen zum Einsatz, um