Doppelabschlüsse
Doppelabschlüsse bezeichnen Studienprogramme, bei denen Studierende zwei anerkannten Hochschulabschlüssen aus zwei verschiedenen Institutionen erwerben. Typischerweise handelt es sich um Partnerschaften zwischen Hochschulen in unterschiedlichen Ländern, deren Absicht es ist, den Studierenden eine intensivere internationale Ausbildung zu ermöglichen. Es wird zwischen zwei Hauptformen unterschieden: a) zwei eigenständige Diplome, also zwei Abschlussurkunden (double degree), und b) einem gemeinsamen oder kooperierten Abschluss, der von beiden Hochschulen anerkannt wird und meist mit zwei Zertifikaten bzw. Diploma verbunden ist (joint/dual degree). In beiden Fällen ist das Ziel, eine vertiefte fachliche Qualifikation plus interculturelle Kompetenzen zu vermitteln.
Ablauf und Struktur orientieren sich an koordinierten Curricula. Studierende absolvieren Module an beiden Hochschulen, wobei das
Vorteile umfassen eine breit gefächerte Qualifikation, bessere Berufsaussichten, transnationale Netzwerke und vertiefte Sprach- bzw. Kulturkompetenzen. Nachteile