Decomposierbarkeit
Decomposierbarkeit ist die Eigenschaft eines Systems, Objekts oder Problems, in kleinere, leichter handhabbare Komponenten zerlegt werden zu können. Durch Zerlegung in Teilstrukturen, Teilaufgaben oder Teilprozesse ergeben sich überschaubare Bausteine, die analysierbar, wartbar oder wiederverwendbar sind. Decomposierbarkeit wird bewusst angestrebt, um Komplexität zu bewältigen und Parallelisierung zu ermöglichen.
In der Mathematik bedeutet Decomposierbarkeit die Zerlegung eines Objekts in direkt zusammengefügte Unterstrukturen oder Summen. Beispiele
In der Informatik und Softwaretechnik bezeichnet Decomposierbarkeit die Strukturierung eines Problems in überschaubare Module, Schnittstellen und
Im Daten- und Signalsektor spricht man von Zeitreihen- oder Datendecomposition, bei der Daten in Trend-, Saison-
Der Begriff kann auch außerhalb der Technik verwendet werden, zum Beispiel in der Material- oder Umwelttechnik,