Bordismustheorie
Bordismustheorie ist ein zentrales Konzept der algebraischen Topologie, das sich mit der Klassifikation von Mannigfaltigkeiten und ihren Randstrukturen beschäftigt. Entwickelt in den 1960er-Jahren von Michael Atiyah und Raoul Bott sowie anderen Mathematikern, verbindet die Theorie topologische Invarianten mit algebraischen Strukturen, insbesondere der K-Theorie und der Kobordismustheorie.
Ein zentraler Gedanke der Bordismustheorie ist die Idee, dass zwei geschlossene Mannigfaltigkeiten *kobordant* sind, wenn sie
Ein wichtiger Anwendungsbereich der Bordismustheorie liegt in der Analyse von topologischen Obstruktionen. Durch die Untersuchung von
Die Bordismustheorie findet zudem Anwendung in der mathematischen Physik, insbesondere in der Stringtheorie, wo sie zur
Die Theorie basiert auf der Idee, dass topologische Eigenschaften von Mannigfaltigkeiten durch ihre Kobordismusklassen vollständig beschrieben