Blasendruckkoordinierung
Blasendruckkoordinierung bezeichnet den physiologischen Prozess, bei dem das zentrale Nervensystem die Kontraktion der Blasenmuskulatur (Detrusor) mit der Entspannung des Schließmuskels (Sphinkter) synchronisiert, um die Miktion (Harnentleerung) zu ermöglichen. Dieser Mechanismus ist essenziell für die Kontrolle der Blasenfunktion und wird durch komplexe neuronale Schaltkreise gesteuert, die im Gehirn, im Rückenmark und in den peripheren Nerven verlaufen.
Die Koordinierung erfolgt über zwei Hauptwege: den parasympathischen und den somatischen Nervensystem. Der parasympathische Nerv (über
Pathologische Veränderungen, etwa bei neurologischen Erkrankungen wie Multipler Sklerose oder Querschnittslähmungen, können die Blasendruckkoordinierung beeinträchtigen. Diagnostisch