Bewegungsimprovisation
Bewegungsimprovisation bezeichnet die spontane Erzeugung von Bewegung ohne fest vorgegebene Choreografie. Sie wird primär in Tanz, Theater und Performance eingesetzt, um Ressourcen wie Körperbewusstsein, Ausdruck, Hör- und Wahrnehmung zu erforschen. Typische Arbeitsweisen basieren auf inneren Impulsen (Atmung, Gewicht, Aufmerksamkeit) sowie äußeren Impulsen wie Raum, Material oder Partnern. Der Prozess ist offen und oft iterationshaft, begleitet von Reflexion und Feedback.
Historisch gehört sie zum Erbe des zeitgenössischen Tanz. Sie entwickelte sich durch Experimente von Tänzerinnen und
Methoden. Es gibt offene Improvisation, bei der keine Regeln festgelegt sind, und score-basierte Improvisation, die durch
Anwendungsfelder. In der Tanz- und Theaterpraxis dient Bewegungsimprovisation der Entwicklung von Technik, Kreativität und Ensemblegefühl. In
Forschung und Diskussion. Die Praxis wirft Fragen zu Urheberschaft, Dokumentation und Anerkennung improvisierter Werke auf. In