Betriebssystemsteuerung
Betriebssystemsteuerung bezeichnet die Gesamtheit der Mechanismen, mit denen ein Betriebssystem Ressourcen verwaltet, Prozesse koordiniert und Programmen den Zugriff auf Hardware ermöglicht. Sie bildet die zentrale Schnittstelle zwischen Kernel, Anwenderprogrammen und der darunterliegenden Hardware und sorgt für Stabilität, Sicherheit und Effizienz des Systems.
Zu den Kernaufgaben gehören die Prozess- und Thread-Verwaltung (Erzeugen, Terminieren, Scheduling, Kontextwechsel, Synchronisation und Interprozesskommunikation), das
Die Abstraktion der Hardware durch Treiber ermöglicht eine einheitliche Sicht auf Peripherie. Das I/O-Management umfasst Interruptsteuerung,
Die Wahl des Scheduling-Algorithmus bestimmt die CPU-Zuteilung, Beispiele sind Round Robin, Prioritäts- und faire Algorithmen. Sicherheits-
Systemaufrufe bzw. API-Schnittstellen ermöglichen Programmen den Zugriff auf Ressourcen mit kontrollierten Grenzflächen. Die Betriebssystemsteuerung arbeitet eng