Behindertenbewegung
Die Behindertenbewegung bezeichnet die kollektiven Bemühungen von Menschen mit Behinderungen, deren Verbündeten sowie Verbänden, die Gleichberechtigung, Selbstbestimmung und Teilhabe in der Gesellschaft verwirklichen wollen. In Deutschland entwickelte sie sich nach dem Zweiten Weltkrieg aus Selbsthilfegruppen, Wohlfahrtsverbänden und politischen Initiativen, die Barrieren in Bildung, Arbeitsleben, Wohnen und öffentlicher Infrastruktur in den Blick nahmen.
Historischer Überblick: In den 1960er und 1970er Jahren entstanden zahlreiche Selbsthilfeorganisationen und Interessenvertretungen, die von einem
Rechtlicher Rahmen und Politik: Deutschland nutzte international den Impuls der UN-Behindertenrechtskonvention (CRPD) von 2006, die 2009
Ziele und Gegenwart: Typische Ziele sind Barrierefreiheit, inklusive Bildung, chancengleiche Beschäftigung, politische Teilhabe und Selbstvertretung. Trotz