BandbreitenwahlVerfahren
BandbreitenwahlVerfahren sind Methoden zur Bestimmung des Bandbreitenparameters h in glättenden Modellen, insbesondere bei der Kernel-Dichteschätzung und der nichtparametrischen Regression. Die Bandbreite steuert die Glättung der Schätzung: Kleine Werte liefern detaillierte Muster mit hoher Varianz, große Werte erzeugen eine stärkere Glättung mit Bias. Ziel ist typischerweise die Minimierung eines Risikos, beispielsweise des mittleren integrierten quadratischen Fehlers (MISE) oder seines Schätzers.
Zu den gebräuchlichsten Ansätzen gehören Regel-nach-Prinzipien (Rule-of-Thumb), Plug-in-Verfahren, Kreuzvalidierung und deren Variationen. Rule-of-Thumb-Verfahren nutzen Annahmen über
Vorgehen im praktischen Einsatz besteht darin, ein Raster bzw. einen Bereich möglicher Bandbreiten zu definieren und