Atmosphärenmodellen
Atmosphärenmodelle sind mathematische Modelle, die die Dynamik sowie die physikalischen und chemischen Prozesse der Erdatmosphäre abbilden. Sie dienen der Vorhersage des Wetters, der Klimaentwicklung und der Luftqualität.
Aufbau: Die Modelle lösen die Navier-Stokes-Gleichungen, Massenerhaltung, Thermodynamik, Strahlung und chemische Reaktionen innerhalb eines räumlichen Gitters.
Technische Grundlagen: Die zeitliche Entwicklung erfolgt numerisch; Raumdiskretisierung erfolgt über Gitterstrukturen. Subgrid-Scale-Parametrisierung deckt Wolken, Konvektion, Strahlung
Datenassimilation und Validierung: Beobachtungen aus Satelliten, Radiosonden und Bodenmessnetzen werden in die Modelle integriert, etwa durch
Anwendungen: Wettervorhersage, saisonale Klima-Prognosen, Projektionen zukünftiger Emissionen, Luftqualitätsbewertungen, Notfallmanagement und wissenschaftliche Untersuchungen zu Klima-Sensitivitäten.
Herausforderungen und Perspektiven: Hohe Rechenleistung, Grenzen der Parametrisierung subgrid-scale-Prozesse, Modellfehler, Datenlücken und Unsicherheiten. Zukünftig zielen Modelle