Arbitragehandel
Arbitragehandel bezeichnet das systematische Ausnutzen von Preisunterschieden desselben Vermögenswerts oder miteinander verwandter Vermögenswerte in verschiedenen Märkten oder zu unterschiedlichen Zeitpunkten, um auf nahezu risikofreie Weise Gewinne zu erzielen. Typischerweise erfordert Arbitrage schnelle Ausführung, Zugang zu mehreren Handelsplätzen und ausreichendes Kapital, damit Transaktionskosten, Finanzierungskosten und Slippage die Gewinne nicht zerstören.
Zu den Hauptformen des Arbitragehandels gehören räumliche Arbitrage (Marktarbitrage), bei der ein Asset an einem Markt
Weitere Varianten sind statistische Arbitrage, die auf quantitativen Modellen basiert und von vorab erwarteten Preismustern ausgeht,
Risikofaktoren umfassen Transaktionskosten, Gebühren, Abwicklungskredite, Ausführungslatenz und Marktstörungen. Arbitrage gilt allgemein als weniger risikoreich als spekulative
Aufsicht und Regulierung variieren je nach Markt und Instrument. Börsen, Clearinghäuser und Plattformen setzen Regeln zur