Anteilsklasse
Anteilsklasse bezeichnet eine Unterkategorie von Anteilen an einem Investmentfonds. Mehrere Anteilsklassen können denselben Fondsbestand bilden, unterscheiden sich jedoch in Gebühren, Ausschüttungsformen und Vertriebskonditionen. Die Fondsanbieter vergeben oft Bezeichnungen wie A-, B- oder C-Klasse, um unterschiedliche Kosten- und Ertragsprofile abzubilden. Von der Vermögensstruktur her bestehen alle Klassen aus denselben Fondsvermögen; der Unterschied liegt in der anteiligen Kostenbelastung und der Ertragsverwendung.
Kosten und Erträge: Typische Merkmale sind Ausgabeaufschlag (frontaler Verkaufsaufschlag) oder kein Ausgabeaufschlag, Vertriebsgebühren, laufende Verwaltungskosten und
Auszahlung vs Reinvestition: Ausschüttende Anteilsklassen zahlen Erträge periodisch an die Anleger aus, thesaurierende Klassen reinvestieren Erträge
Praxis und Bewertung: Beim Fondskauf sollten Anleger die Gesamtkostenquote (TER) pro Klasse sowie die Haltedauer berücksichtigen.
Rechtlicher Rahmen: In Deutschland fallen Anteilsklassen unter das Kapitalanlagegesetzbuch (KAGB) und UCITS-Vorschriften. Die Verkaufsunterlagen müssen die