Adoptionsfaktoren
Adoptionsfaktoren beschreibt die Determinanten, die beeinflussen, ob und wie schnell ein Individuum, eine Gruppe oder eine Organisation eine neue Idee, Technologie, Produkt oder Praxis übernimmt. In der Forschung zur Diffusion von Innovationen werden häufig die fünf Kriterien des technologiewissenschaftlichen Modells von Everett M. Rogers verwendet: Relativer Vorteil, Kompatibilität, Komplexität, Probierbarkeit und Beobachtbarkeit. Ein Produkt gilt als vorteilhaft, wenn es eine klare Verbesserung gegenüber bestehenden Alternativen bietet, kompatibel ist, wenn es keine fundamentalen Konflikte mit bestehenden Werten oder Systemen verursacht, und wenn es so einfach wie möglich zu verstehen und zu nutzen ist. Probierbarkeit ermöglicht eine Testphase, wodurch Unsicherheit reduziert wird, und Beobachtbarkeit bezieht sich darauf, dass die Ergebnisse der Nutzung für Beobachter sichtbar und nachvollziehbar sind.
Neben technischen Merkmalen spielen auch soziale und ökonomische Faktoren eine bedeutende Rolle. Der soziale Einfluss durch
In praktischen Anwendungen, etwa bei der Einführung neuer Fertigungsmethoden, Bildungsprogrammen oder Umweltschutztechnologien, wird das Zusammenspiel dieser