Adhärenvorgang
Adhärenvorgang bezeichnet in der Biologie den Prozess, bei dem Zellen oder Organismen an Oberflächen, anderen Zellen oder Substraten haften. Er ist grundlegend für die Gewebeorganisation, die Immunantwort, die Bildung von Biofilmen bei Mikroorganismen und die Wundheilung. Der Vorgang kann reversibel oder stabil sein und hängt von der Beschaffenheit der Oberflächen, dem Milieu sowie von spezifischen Adhäsionsmolekülen ab.
Bei Eukaryoten erfolgt die Adhäsion über Zelladhäsionsmoleküle wie Integrine, Cadherine, Selectine und Snäureproteinverbindungen. Die Zellmatrixadhesion verbindet
Bei Bakterien ist die Adhäsion der erste Schritt der Kolonisation und Biofilmbildung. Bakterien nutzen Pili oder
Techniken zur Untersuchung umfassen Kraftmessungen, Mikrofluss-Chambers und Bildgebung. Klinisch relevant ist Adhäsion bei Wundheilung, Implantatinfektionen und