Abrüstung
Abrüstung bezeichnet politische Maßnahmen zur Reduktion, Begrenzung oder Abschaffung von Waffen, militärischen Kapazitäten und Einsatzmöglichkeiten eines Staates. Sie kann unilateral durch ein Land, bilateral zwischen zwei Staaten oder multilateral im Rahmen internationaler Abkommen erfolgen. Ziel ist die Verringerung von Kriegsrisiken, die Förderung von Vertrauen zwischen Staaten und die Fokussierung auf friedliche Konfliktlösungen.
Es wird unterschieden zwischen Abrüstung (Abschaffung bestimmter Waffensysteme), Rüstungskontrolle (Begrenzung, Transparenz) und Nichtverbreitung (Kontrolle über Massenvernichtungswaffen).
Wichtige globale Instrumente sind der Atomwaffensperrvertrag (NPT, 1968) mit den Säulen Nichtverbreitung, Abrüstung und friedliche Nutzung
Verifikation und Durchsetzung erfolgen durch internationale Organisationen wie die IAEA (nukleare Überwachung) und die OPCW (chemische
Heute ist Abrüstung in vielen Ländern Teil sicherheitspolitischer Debatten, doch Fortschritte bleiben oft fragmentarisch. Herausforderungen sind