Abdeckungsmaß
Abdeckungsmaß, im mathematischen Sprachgebrauch oft als äußeres Maß bezeichnet, ist eine Funktion, die aus Teilmengen eines Raumes eine nichtnegative Zahl ableitet. Formal ist ein Abdeckungsmaß μ* eine Abbildung von der Potenzmenge P(X) in [0, ∞], die μ*(∅) = 0, monotone Eigenschaften besitzt (A ⊆ B ⇒ μ*(A) ≤ μ*(B)) und abzählbar subadditiv ist: μ*(⋃n An) ≤ ∑n μ*(An). Es dient dazu, Größen von Mengen durch deren mögliche Deckungen zu erfassen.
Eine häufige Definition erfolgt über Deckungen. Für A ⊆ X definiert man μ*(A) als das Infimum der
Aus dem Abdeckungsmaß wird durch eine Carathéodory-Bedingung ein Maß. Eine Teilmenge A ⊆ X heißt messbar, wenn
Eigenschaften und Anwendungen: μ* ist monotone, μ*(∅) = 0 und abzählbar subadditiv. Im Fall des Lebesgue-Outer-Maßes ist μ*(A) = 0