lösungsmittelinduzierte
Lösungsmittelinduzierte beschreibt Erkrankungen oder gesundheitliche Beeinträchtigungen, die durch Exposition gegenüber organischen Lösungsmitteln verursacht werden. In der Arbeitsmedizin wird der Begriff verwendet, um Schäden kennzunehmen, die durch Tätigkeiten in Branchen wie Lackierung, Klebstoffherstellung, Druck, Reinigungsdienste und Bau auftreten können. Typische Lösungsmittel sind Benzol, Toluol, Xylol (Xylen), Hexan, Heptan, Trichlorethylen, Aceton und weitere flüchtige organische Verbindungen.
Häufige Auswirkungen betreffen verschiedene Organsysteme: Das zentrale Nervensystem kann durch chronische Exposition geschädigt werden, was zu
Diagnose und Bewertung umfassen Anamnese der Exposition, klinische Befunde, neuropsychologische Tests sowie Laboruntersuchungen zur Überwachung von
Prävention richtet sich nach Substitution durch weniger toxische Substanzen, technischen Schutzmaßnahmen wie gute Belüftung und Absaugung,