interlaboratorischen
Interlaboratorische Vergleiche, auch als interlaboratorische Ringversuche bezeichnet, sind Verfahren der Qualitäts- und Methodensicherung, bei denen identische Proben oder Standards an mehrere unabhängige Laboratorien verteilt werden, die diese Proben eigenständig analysieren. Ziel ist es, die Vergleichbarkeit der Messergebnisse zu prüfen und methodische Abweichungen aufzudecken.
Durchführung: Eine Organisation wählt oder erzeugt Proben, versendet sie an teilnehmende Labore, die Messungen durchführen und
Nutzen: Interlaboratorische Vergleiche dienen der externen Qualitätssicherung, unterstützen die Akkreditierung von Laboren und helfen, Fehlerquellen in
Beispiele und Anwendungsfelder: In der medizinischen Diagnostik, klinischen Chemie, Umweltanalytik und anderen analytischen Disziplinen sind Ringversuche
Normativer Bezug: In vielen Branchen wird die Teilnahme an externen Qualitätssicherungsmaßnahmen empfohlen oder gefordert, und Ringversuche
Herausforderungen: Unterschiede in Messinstrumenten, Probenvorbereitung und Laborpraxis sowie die statistische Auswertung können die Interpretation erschweren. Kosten