fotonionisationsspektrum
Das **Photoionisationsspektrum** beschreibt die Abhängigkeit der Ionisationswahrscheinlichkeit eines Atoms, Moleküls oder anderen Teilchens von der Energie oder Wellenlänge des einfallenden Lichts. Es entsteht, wenn Photonen mit ausreichend hoher Energie auf ein System treffen und Elektronen aus der äußeren Schale herausschlagen, wodurch das Teilchen ionisiert wird. Dieses Phänomen wird vor allem in der Spektroskopie genutzt, um Aufschluss über die elektronische Struktur und Bindungsverhältnisse in Materie zu gewinnen.
Die Messung eines Photoionisationsspektrums erfolgt typischerweise mit Synchrotronstrahlung oder anderen hochenergetischen Lichtquellen, die ein kontinuierliches Spektrum
Anwendungen des Photoionisationsspektrums finden sich in der Materialforschung, der Chemie und der Astrophysik. In der Festkörperphysik
Die Theorie des Photoeffekts, für die Albert Einstein 1921 den Nobelpreis erhielt, bildet die Grundlage für