Zählerüberlauf
Zählerüberlauf bezeichnet das Ereignis, dass ein Zähler seine maximale Darstellungsweite erreicht und anschließend erneut inkrementiert oder ein Overflow-Flag gesetzt wird. Er tritt häufig auf, wenn Zähler eine feste Bitbreite besitzen (Hardware) oder eine feste Wortlänge in Software verwendet wird. In der Praxis folgt der Zähler oft der modulo-n-Arithmetik, bei der der Wert nach dem Maximalwert wieder bei Null beginnt.
Ursachen sind begrenzte Bitbreite, asynchrone oder konkurrierende Inkremente, Datensicherung in mehreren Clock-Domains sowie Speicherzugriffs- oder Timing-Fehler.
Konsequenzen reichen von falschen Zählwerten und fehlerhaften Positionsangaben bis hin zu Datenkorruption in Protokollen, Puffern oder
Erkennung erfolgt über spezielle Signale wie Overflow-Flags, Carry-out-Bits oder Logik, die bei Überschreiten der Grenze ausgelöst
Behandlung und Prävention umfassen mehrere Ansätze: Vergrößerung der Zählerbreite (z. B. von 8 auf 16 oder 32