Zementstabilisierung
Zementstabilisierung ist ein geotechnisches Bodenbehandlungsverfahren, bei dem Bodenmaterial mit Zement gemischt und verdichtet wird, um Tragfähigkeit, Festigkeit und Dichtheit zu erhöhen.
Das Verfahren kann in-situ oder als fertig gemischtes Material erfolgen. Typische Zementgehalte liegen je nach Bodentyp
Der Zement hydratisiert und verknüpft Bodenpartikel, wodurch sich die Zug- und Druckfestigkeit erhöht. Karakteristische Vorteile sind
Entwurf und Beurteilung erfolgen nach geotechnischen Prüfverfahren wie der unaxialen Druckfestigkeit (UCS), dem CBR oder dem
Anwendungsbereiche umfassen Straßen- und Wegenebenen, Flughäfen, Fundamente für Bauwerke, Damm- und Uferbau sowie die Stabilisierung von
Vorteile sind schnelle Tragfähigkeitszunahme, gute Widerstandsfähigkeit gegen Feuchtigkeit und die Möglichkeit der Tiefen-Stabilisierung. Einschränkungen betreffen Kosten,
Historisch entwickelte sich die Zementstabilisierung seit dem mittleren bis späten 20. Jahrhundert zu einer weit verbreiteten