Werkstoffgrenzen
Der Begriff Werkstoffgrenzen bezeichnet die Grenzen, unter denen ein Werkstoff seine geforderten Eigenschaften zuverlässig erfüllt und sicher eingesetzt werden kann. Er umfasst mechanische Grenzwerte wie Festigkeit, Elastizitätsgrenze, Plastizität und Ermüdungsfestigkeit ebenso wie Betriebsgrenzen in Temperatur, Chemie und Betriebsdauer.
Zu den wichtigsten Grenzarten gehören mechanische Grenzen (Festigkeit, Verformbarkeit, Bruchzähigkeit), Ermüdungsgrenzen, sowie Grenzbereiche der Temperaturbeständigkeit und
Die Werkstoffgrenzen ergeben sich aus der Zusammensetzung, der Mikrostruktur, der Verarbeitung und Alterung sowie aus der
Die Grenzwerte werden durch Laborprüfungen, Normen und Materialdatenbanken ermittelt: Zug- und Biegeprüfungen, Härte, Kerbschlagzähigkeit, Ermüdungs- und
Werkstoffgrenzen dienen der Materialauswahl, der Lebensdauerabschätzung und dem sicheren Design technischer Systeme.