Weizenkleie
Weizenkleie ist der äußere Fruchtwandanteil des Weizenkorns und entsteht als Nebenprodukt der Mehlherstellung. Sie besteht überwiegend aus der Kleie der Fruchtschicht und enthält einen hohen Gehalt an Ballaststoffen, vorwiegend unlösliche Ballaststoffe wie Zellulose und Hemicellulose, sowie kleinere Mengen löslicher Bestandteile. Zusätzlich liefert Weizenkleie Proteine, Fett sowie Vitamine der B-Gruppe und Mineralstoffe wie Magnesium und Phosphor.
Durch den hohen Ballaststoffanteil kann Weizenkleie die Darmtätigkeit fördern, das Stuhlvolumen erhöhen und das Sättigungsgefühl unterstützen.
Verwendung: Weizenkleie wird zu Brot, Backwaren, Müsli oder in Joghurt, Pfannkuchen oder Teige eingemischt, um den
Lagerung: kühl, trocken und in verschlossenem Behälter aufbewahren; bei ordnungsgemäßer Lagerung ist sie relativ lange haltbar.