WebdienstSchnittstellen
Webdienstschnittstellen beschreiben, wie Anwendungen über das Internet miteinander kommunizieren. Sie legen fest, welche Funktionen angeboten werden, wie Anfragen formuliert werden und wie Antworten strukturiert sind. In der Praxis werden Endpunkte (URLs) bereitgestellt und ein formaler Vertrag definiert, der maschinelles Verwenden ohne Einsicht in die Implementierung ermöglicht. Webdienstschnittstellen fördern Interoperabilität zwischen Systemen verschiedener Anbieter und unterstützen Architekturen wie Mikroservices und Systemintegration.
Zu den gängigsten Architekturstilen gehören SOAP mit WSDL und XML-Nachrichten sowie RESTful APIs, die über HTTP
Typische Bestandteile sind Endpunkte, Ressourcenmodelle und Verträge (Schemas). REST adressiert Ressourcen über URIs und verwendet HTTP-Methoden
Sicherheit und Governance umfassen Authentifizierung und Autorisierung (OAuth 2.0, API-Keys), Transportverschlüsselung (TLS), Ratenbegrenzung, Monitoring und Auditierung.
Designprinzipien betonen Konsistenz, Idempotenz, Statelessness und Fehlertoleranz. Contract-First-Ansätze und API-Governance unterstützen eine klare Vertrauensbasis zwischen Anbietern