Verstärkungsregelung
Verstärkungsregelung bezeichnet in der Regelungstechnik den Prozess der Festlegung und Anpassung der Verstärkungsfaktoren eines Rückkopplungssystems, um die Ausgangsgröße eines Prozesses zu regeln. Ziel ist es, eine gewünschte Systemreaktion zu erreichen, etwa geringe Stellgrößen, schnelle Anstiege oder geringe Abweichung vom Sollwert, bei gleichzeitig ausreichender Stabilität.
Ein typischer Regelkreis nutzt einen Regler, der Eingangsfehler zwischen Sollwert und gemessenem Istwert verstärkt. Dabei kommen
Die Verstärkungsregelung erfolgt entweder mit festen Gains, die durch Verfahren wie Ziegler-Nichols oder Cohen-Coon optimiert werden,
Wichtige Aspekte sind Stabilität, Robustheit, Stellgröße-Sättigung, Rauschanfälligkeit sowie Regellaufzeit, Überschwingen und stationäre Abweichung. Analytische Methoden umfassen
Anwendungsbereiche umfassen Maschinensteuerung, Robotik, Prozessindustrie, Antriebe und Fahrzeugtechnik sowie Audio- und Signalkonditionierung.