Vergleicherschaltungen
Vergleicherschaltungen sind elektrotechnische Schaltungen, die zwei analoge Eingangssignale vergleichen und ein digitales Ausgangssignal liefern, das angibt, welches Eingangssignal größer ist. Sie werden entweder mit Operationsverstärkern in Komparatorschaltungen oder mit dedizierten Komparator-ICs realisiert. Typische Ausgangsstufen sind push-pull oder Open-Collector/Open-Drain, letzteres erfordert einen Pull-up-Widerstand.
Funktionsweise und Typen: Bei einem einfachen Komparator gilt: V+ größer als V- führt zu einem hohen Ausgangpegel,
Typische Anwendungen: Vergleicherschaltungen dienen als Zero-Crossing-Detektoren, Level-Shifter, Frontends für analoge zu digitale Umwandlung, Regelung von Timer-
Konstruktion und Praxishinweise: Wesentliche Parameter sind Propagationsverzögerung, Eingangs-Common-Mode-Bereich, Versorgungsbereiche, Rausch- und Offset-Anteile sowie Auslasswerte des Ausgangs.