Verdunstungskühlung
Verdunstungskühlung ist ein Verfahren zur Abkühlung von Luft und Prozessen, das die Verdunstung von Wasser ausnutzt. Durch Verdampfungswärme wird die Lufttemperatur gesenkt, bis sie die Nasskugeltemperatur erreicht. Das Verfahren wird in der Gebäudetechnik, in der Industrie und in Kühlsystemen eingesetzt, um den Energieverbrauch herkömmlicher Kälteanlagen zu reduzieren.
Prinzip: Bei direkter Verdunstung strömt Warmluft durch einen feuchten Kontaktkörper (z. B. einen Filter oder ein
Varianten: direkte Verdunstung (Luft wird befeuchtet), indirekte Verdunstung (Luftfeuchte bleibt unverändert), sowie kombinierte Systeme, die beide
Anwendungen: Raum- und Prozesskühlung in Gebäuden, Kühlanlagen in Industriebetrieben, Kälteerzeugung in Kühltürmen, Klimatisierung von Rechenzentren in
Vor- und Nachteile: Vorteile sind Energieeinsparungen und geringere Betriebskosten, insbesondere bei trockenen Außenbedingungen. Nachteile sind eine
Umwelt- und wirtschaftliche Leistungsfähigkeit hängen von Klima, Wasserverfügbarkeit und Systemdesign ab. Verdunstungskühlung wird oft als Vorstufe