Umlaufperioden
Umlaufperioden bezeichnet in der Astronomie die Zeitspanne, die ein Himmelskörper benötigt, um eine vollständige Umlaufbahn um einen anderen Himmelskörper zu durchlaufen. Die verbreitetste Form ist die sidereale Umlaufperiode, gemessen relativ zu fixen Sternen und damit unabhängig von Beobachtungsphasen. Eine weitere wichtige Größe ist die synodische Umlaufperiode, die die Zeit zwischen zwei aufeinanderfolgenden gleichen Phasen beschreibt (zum Beispiel Neumond zu Neumond) und von der Umlaufbahn der Erde um die Sonne abhängt.
Für die Bewegungen gilt das Keplersche Gesetz: Die Umlaufdauer T hängt von der großen Halbachse a des
Beispiele: Die Erde benötigt rund 365,25 Tage für eine Umkreisung der Sonne, der Mond etwa 27,3 Tage
Die Kenntnis von Umlaufperioden dient der Bestimmung orbitaler Massen, der Charakterisierung von Planetensystemen und der Planung