Typkompatibilität
Typkompatibilität bezeichnet die Fähigkeit eines Werts, in einem Kontext verwendet zu werden, der einen anderen Typ erwartet. Sie ist ein zentrales Konzept der Typisierung in Programmiersprachen. Je nach Typensystem wird Kompatibilität unterschiedlich streng geprüft: Bei statischer Typisierung erfolgt sie meist zur Compilezeit, bei dynamischer Typisierung im Laufzeitverhalten.
Grundlegende Typensysteme unterscheiden nominale und strukturelle Typisierung. Bei nominaler Typisierung bestimmt der Deklarationsbezug, z. B. Vererbung
Typkonvertierung erfolgt oft durch implizite Koerzion oder explizite Typumwandlung (Cast). Widening steigt bei der Typgröße auf
Typkompatibilität beeinflusst Typsicherheit, Fehlerwahrscheinlichkeit, API-Design und Interoperabilität zwischen Komponenten. Eine klare Definition der Kompatibilitätsregeln trägt zu