TafelGleichung
Die Tafelgleichung ist eine zentrale Beziehung in der Elektrochemie, die den Zusammenhang zwischen dem Elektrodenüberpotential η und der Stromdichte i beschreibt, insbesondere im Bereich der hohen Überpotenziale. Sie ist eine vereinfachte Form der Butler–Volmer-Gleichung und wird genutzt, um die kinetischen Eigenschaften einer Elektrodenreaktion zu charakterisieren.
In der Tafelgleichung gilt für anodische oder kathodische Prozesse eine lineare Abhängigkeit zwischen η und dem Logarithmus
Die Gleichung gilt, solange das Überpotential groß genug ist, damit eine Reaktionsrichtung dominiert und der Beitrag
Anwendungen finden sich in der Charakterisierung von Elektrodenreaktionen, dem Vergleich von Katalysatoren und der Analyse von