SwapDateien
SwapDateien sind Dateien auf einem Datenträger, die vom Betriebssystem als erweiterter Arbeitsspeicher dienen. Wenn der physische RAM knapp wird, verschiebt das System inaktive Speicherseiten aus dem RAM in die Swap-Datei, wodurch freier RAM für aktive Prozesse entsteht. Sie ermöglichen eine größere nutzbare Speicherkapazität, unterstützen Mehrfach-Nutzung von Programmen und können beim Ruhezustand des Systems eine Rolle spielen.
Sie können als Swap-Partition oder als Swap-Datei implementiert werden. Viele Linux-Distributionen verwenden heute bevorzugt eine Swap-Datei,
Seitens der Leistung gilt: Swap ist deutlich langsamer als echter RAM, daher sollte ausreichend RAM vorhanden
Andere Betriebssysteme verwenden ebenfalls virtuelle Speicherdateien: Windows nutzt eine Paging-Datei, macOS verwaltet dynamische virtuelle Speicherdateien im