StackOptionen
StackOptionen bezeichnet in der Softwareentwicklung ein Muster zur Verwaltung von Konfigurationsoptionen, bei dem Optionen in einem Stack organisiert werden. Der aktuelle Kontext ergibt sich aus dem obersten Element des Stacks; neue Optionen werden durch Pushen hinzugefügt und durch Poppen wieder entfernt.
- Es wird eine globale oder thread-lokale Stack-Datenstruktur für Optionen verwendet.
- Beim Eintritt in einen Kontext werden Optionen auf den Stack gelegt; beim Verlassen wieder entfernt.
- Dadurch können Optionen kontextabhängig überschrieben und wiederhergestellt werden, ohne globale Zustände dauerhaft zu verändern.
- Klare lokale Kontexte und einfaches Überschreiben von Optionen in geschachtelten Aufrufen.
- Erleichtert das temporäre Anpassen von Konfigurationen und das anschließende Zurücksetzen.
- Fördert modulare, kontextualisierte Logik ohne invasive Änderungen am globalen Zustand.
- Kann schwer nachzuvollziehen sein, wenn Optionen in mehreren Ebenen überschrieben werden.
- Potenzieller Performance-Overhead durch häufiges Pushen/Poppen.
- Schwierigkeiten bei Thread-Sicherheit und Debugging, insbesondere in asynchronen Umgebungen.
- Kontextinformationen wie Logging-Level, Correlation IDs oder Lokalisierung.
- Theming, Stil- oder Sprachumgebungen, die kontextabhängig wechseln.
- Temporäre Feature-Flags oder Dependency-Injector-Kontexte, die nur in bestimmten Aufrufen gelten.
- In einer Funktion, die eine Kontext-Option übernimmt, könnte man vor dem Aufruf neue Optionen auf den
- Pseudocode: push(options); execute(body); pop(); So wird der Kontext innerhalb von body explizit gesteuert.
Verhältnis zu verwandten Konzepten
- Ähnlich dem dynamischen Scope oder Kontext-Manager, jedoch mit Fokus auf Sequenzen von Optionen.
- Vergleichbar mit dem Funktions-Options-Pattern, jedoch mit automatischer Kontexte-Verwaltung statt expliziter Übergabe.